Die Schulärztin empfiehlt

Frau in weissem Hemd im Gespräch mit anderer Frau.

Dicke Luft im Klassenzimmer - Die Ampel steht auf rot

Besonders in der kühleren Jahreszeit, wenn man wegen der niedrigen Temperaturen nicht so gerne lüftet, herrscht in den Klassenräumen schnell mal „dicke Luft“. Schlechte Raumluft enthält zu viel Kohlendioxid (CO2), was Schläfrigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Augenreizungen, Kopfschmerzen und Atembeschwerden auslösen kann. Dies beeinträchtigt den Unterricht und das Wohlbefinden von Schülerinnen, Schülern und Lehrpersonen.

Gegen „dicke Luft“ hilft nur regelmässiges Lüften! Geöffnete Fenster für einige Minuten während der Pausen, sorgen für eine gute Luftqualität und einen geringen Gehalt an Kohlendioxid. Zusätzliches Querlüften für 2-4 Minuten, bei gleichzeitig geöffneten Fenstern und Türen, sorgt schnell dafür, dass frische Luft ins Klassenzimmer kommt. Trotz Lüften bleibt die Wärme im Raum gespeichert, aber unangenehme Gerüche verschwinden.

Eine Luftampel kann dabei helfen, den Zeitpunkt und die Dauer des Lüftens zu optimieren. Sie ist klein und handlich, stellt bei einem zu hohen Anteil an Kohlendioxid auf rot und zeigt somit auf einen Blick, ob Lüftungsbedarf vorhanden ist. Im Kinder- und Jugendgesundheitsdienst kann ein solches Gerät kostenlos und für mehrere Wochen ausgeliehen werden (via Mail, +41 61 267 45 20).

Durch frischen Wind im Klassenzimmer fällt es allen leichter, sich wohlzufühlen und aktiv am Unterricht teilzunehmen.

Monika Steuerwald, Kinder- und Jugendgesundheitsdienst Basel-Stadt