Suchtprävention

Suchtmittelkonsum ist eine der grössten Gesundheitsbelastungen überhaupt. Suchtprävention geht uns darum alle etwas an und ist besonders bei Jugendlichen ein wichtiges Thema.

Suchtmittelkonsum junger Baslerinnen und Basler

Der Jugendgesundheitsbericht 2012 zeigt, dass die Zahl von exzessiv alkoholkonsumierenden Jugendlichen im Vergleich zu den letzten Jahren zugenommen hat.

Zudem ist auch der Anteil Jugendlicher, die bereits Erfahrungen mit Cannabis gemacht haben, von 21 Prozent auf 26 Prozent gestiegen. Die grösste Zunahme ist bei den Nichtschweizer Jugendlichen mit 10 Prozent auf 22 Prozent zu verzeichnen.

Abhängigkeit oder problematisches Verhalten können nicht nur beim Konsum von Alkohol, Zigaretten oder anderen Drogen entstehen. Auch alltägliche Gewohnheiten haben Suchtpotential: Computerspiele, Fernsehen, Shopping, Schokolade – auch hier gilt: auf das Mass kommt es an.

Umfassende Angebote der Medizinischen Dienste

Die Medizinischen Dienste bearbeiten das Thema Suchtprävention operativ mit den Schwerpunkten Jugend und Sucht, Jugendschutz und Tabakprävention. Auf der strategischen Ebene arbeitet die Abteilung aktiv an Gesetzgebungen und prägt die suchtpolitische Haltung des Kantons mit.

In Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen wie der Stiftung Blaues Kreuz beider Basel, der Theaterfalle, dem Universitätsspital Basel, der Suchthilfe Region Basel oder der Lungenliga beider Basel, bietet die Abteilung Prävention diverse Projekte für Schulen an. Auf den folgenden Unterseiten werden Sie über die Vielzahl an Angeboten informiert. Der Grossteil aller Angebote ist für Schulen in Basel-Stadt kostenlos.

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